Watertrack Android 1.2 kurz vor Fertigstellung und Dinge hier und da..

Watertrack Android 1.2 kurz vor Fertigstellung und Dinge hier und da..

Hallo liebe Skipper!
wow, eine tolle Woche und immer mehr neue User, die Spaß mit unserer Version haben. Ich erhalte immer mehr Meldungen von Skippern aus Ihren Revieren und so können wir relativ einfach und schnell bestehende Fehler bei den Zeichen oder fehlende Einträge ergänzen. Das hilft uns sehr und für euch wird das Fahren auf dem Wasser damit auch immer zuverlässiger.

„D A N K E !“

Wir haben erst Gestern über die weiteren Schritte von Watertrack in unserer kleinen Schmiede gesprochen und irgendwie auch darüber nachgedacht, wie man Watertrack noch mehr zu einem System von Skippern für Skippern machen könnte. Es ist eine Vision, die ich gern umsetzen möchte, bei dem die Skipper eine Möglichkeit erhalten, Watertrack mit weiterzuentwickeln und Anteil an dem haben, was Watertrack letztlich einmal sein soll.

In dieser Idee geht es uns darum, dass man ein System für jeden Skipper zugänglich macht. Ob nun Paddler, Kanuten, Segler, Haus- oder Motorboot – letztlich haben wir alle ähnliche Bedürfnisse auf dem Wasser.

Eine der großen Fragen ist hier, was wir letztlich für „eine wichtige Information“ auf dem Wasser halten und verfügbar machen möchten. Wenn Ihr losfahrt, unterwegs in neuen Revieren seid oder einfach nur im Hafen abhängt, neue nette Menschen kennen lernt oder vor einer Schleuse steht – ist es immer schön, wenn man über seine Umgebung mehr Informationen hat, die einen unabhängiger machen.

Am Ende soll Watertrack euch helfen, mehr Spaß auf dem Wasser zu haben. Wir möchten vermeiden, nur eine Ansammlung von „tollen“ Funktionen zu erstellen, die letztlich aber am wahren Sinn dieser App vorbei zieht und am Ende immer komplizierter wird.

Auch möchten wir nicht nur den Motorbootfahrer mit unserer App erfreuen, denn auf unseren letzten Fahrten hatten wir auf den Seen immer wieder Paddler, die uns wirklich mitten auf dem See angehalten haben, weil Sie mehr über Watertrack erfahren wollten. So konnte man mal wieder fein aufstoppen üben ;-), und Informationen absetzen!

Alle möchten es auf dem Wasser gern ein wenig informativer haben und auch die Anbieter an den Uferregionen möchten den Wassersportler gern als Gast begrüßen. Aus unserer jetzigen Erfahrung wissen wir, dass dieses Ziel schwer zu erreichen ist. Dabei ist bei beiden Seiten der Bedarf eindeutig erkennbar. Nur reden beide in einer Fremdsprache, die es oft unmöglich macht – das man sich versteht.

Wassersport ist letztlich für viele Anbieter ein knallhartes Geschäft geworden und wir haben sehr viele Geschäftsleute kennen gelernt, die vielleicht sogar schon vergessen haben, warum Sie mal mit einem maritimen Unternehmen an den Start gegangen sind. Wir Menschen sind auf dem Wasser genauso wenig „einfach“ wie im normalen Leben.

Und welchem Anbieter oder Verkäufer kauft man „Entspannung auf dem Wasser ab“ wenn die Gier am Geschäft das einzige Mittel zur Kommunikation ist.

Wer kennt das nicht, in vielen Häfen geht es nur um das Bezahlen und selbst bei der Duschzeit und dem heißen Wasser wird geschummelt.

Oder welcher Hafenmeister hat noch nicht erlebt, das diese oder jene keinen Knopp in der Tasche haben und spät kommen und früh abhauen, um die Gebühren zu sparen.

Oder die Urlauber, die nur immer über alles meckern und nicht mal einen Euro Trinkgeld geben. Böse Skipper, die 5 Stunden Kaffee trinken und den Anleger für Nachtlieger blockieren, oder die Typen, die ewig wie im Straßenverkehr drängeln und es immer eilig haben, weil man ja mindestens diese oder jene Strecke schaffen muss.

Eheleute, die beim Festmachen in einer Schleuse mal richtig über Scheidung nachdenken und eine ganze Schleusenflotte mit einem richtigen Meckerkonzert unterhalten..

Wer das so erlebt, hat entweder einen falschen Tag erwischt oder im Urlaub einen Blick auf die Realität geworfen, die auch auf dem Wasser existiert „Die deutsche Dienstleistung“.

Und wenn man sich den Kurs ansieht, in der alle zuständigen regierten Behörden und Stellen unterwegs sind, dann wird es vielleicht in den kommenden Jahren auch nicht besser. Ich glaube es liegt an aller erster Stelle an uns selbst, in wie weit wir den Wassersport weiter fördern und erleben.

Aber es gibt auch die jenigen, die gern einen Fortschritt erleben möchten, ohne abgezockt zu werden. Menschen, die das Wasser gern erleben möchten und gern Ihre Infos bereit stellen, damit Ihr als Skipper auch Lust auf das Anlegen und Erleben habt.

Wir möchten gern ändern, das Serviceleistung weiter sinkt weil man keine Lust hat zu investieren und davon ausgeht, man ist der einzigste Anbieter ist und sowieso alle anhalten.

Information dazu muss von einem aktiven, wertungsfreien System wie zum Beispiel Watertrack kommen. Keiner hat Lust ewig während der Fahrt in Karten zu wälzen. Spontane Informationsabfragen, die verfügbar werden und auch unsere Interessen berücksichtigen. Ein System das meine Reisepläne unterstützt und bei dem auch die Häfen und Anlieger oder Dienstleister bestimmen, was Sie gern offerieren.

Die Problematik ist bei allen existierenden Hafenhandbüchern oder Anbietern von handelsüblichen Törnplanern das System. Es ist oft starr und an alte Vertreter Mechanismen gebunden, die sehr oft viel zu teuer und unfelxibel sind. Und es kann niemanden überzeugen, weil alle bereits vor einer Leistung ausgeweidet werden.

Nachhaltigkeit im Wassersport auch auf diesem Sektor ist nur eine Illusion. Versuchen sie mal alle verfügbaren Infos von einem einzigen Anbieter zu erhalten.

Ein weiterer Punkt ist die Tatsache, das alle Systeme schwerfällig werden, sobald die Firmen Ihre Ziele erreicht haben. Oder glauben Sie wirklich, das jede Kartenfirma einen eigenen Satelliten mietet, um Ihnen halbjährlich neue Karten zu offerieren? Ein Beispiel ist die Zerpenschleuse am Oder-Havel-Kanal in Brandenburg und auch gleichzeitig ein Beispiel für Geschwindigkeit der einzelnen Anbieter (Printmedien oder Internet).

Während freie Anbieter wie OpenSeaMap als erste die Zerpenschluse in Ihren Karten hat, sind Unternehmen wie Google Maps und wie sie alle heißen – ganz weit hinten.

Denn auch hier wird uns von Internetfirmen oder Verlagen diktiert, was der Mainstream sein soll – weil man mit der Echtzeit so seine Probleme hat. Und damit machen wir automatisch, was etablierte Unternehmen gern von uns sehen möchten. Und wir stellen mit unserem Verhalten sicher, das keine Alternativen geschaffen werden und etablierte Firmen auch weiterhin nicht immer wieder investieren müssen – man macht die Tür zu und verdient mit verstaubten Methoden weiter sein Geld.

Es fehlt einfach der Antrieb einer fortwährenden Erneuerung!

Wenn übrigens Google seine Karten aktualisiert, dann hat OpenSeaMap nicht genug Mitglieder, die ebenfalls überall auf der Welt die Daten aktualisieren. Somit ist mal der eine oder der andere besser. Und somit sind sämtliche angebotenen Hilfen zu den Karten immer ungenau und zeitlich nicht unabhängig. Auch hier haben wir uns etwas überlegt, was diese Problematik stark vereinfacht und mit etwas Glück bekommen wir es hin, das Watertrack (obwohl kostenlos) noch schneller und besser sein wird.

Wie das geht, ist eigentlich kein Geheimnis – aber auch uns wird man in absehbarer Zeit versuchen zu kopieren oder ähnlich zu sein, deswegen sagen wir an dieser Stelle mal – Wir haben dafür ein Konzept, das erfolgreich sein könnte. Ob wir am Ende wirklich besser sein können, wird die Zeit zeigen.

Auf jeden Fall möchte ich gerne noch viel mit dem Boot fahren und noch sehr viele andere Skipper kennen lernen – das zumindest ist mein Antrieb und auch der Geist von Watertrack.

Watertrack hat sich also dazu entschieden, ein Ufer-Informations-System zu bauen, das jedem Hafen und jedem maritimen Geschäft die Möglichkeit geben soll, sich für den Gast auf dem Wasser abzubilden und vielleicht gelingt uns das Kunststück, alle Beteiligten ein Stück näher zusammen zu bringen.

Dazu gibt es bereits relativ konkrete Pläne und ja, es wird wahrscheinlich auch eine Gebühr im Spiel sein. „Kennen wir alles schon wird der eine oder andere sagen und darauf verweisen, dass er so viele Einträge geschaltet hat und nichts davon hat etwas gebracht!“ – Das finden wir sehr bedauerlich, so würde unsere Antwort lauten. Wir werden es anders gestalten und am Ende entscheidet jeder selber, ob es was bringt.

Aber vielleicht hat der eine oder andere in seiner wirtschaftlichen Situation nur eine falsche Entscheidung getroffen.

Aber es gibt auch Mittel und Wege, wie man das ändern kann. Der Hund beißt sich hier in den eigenen Schwanz – denn wenn man es kostenlos anbieten würde heißt es „Was nix kost, kann nix wert sein“ bis hin zu „Watt der Bauer net kennt, datt frett er auch net“ und bei Gebühren dazu „Immer wollt Ihr meene Kohle haben und ick weeß nie, watt ick dafür krich“, aber in den meißten Fällen ist bei Anfragen offizieller Art bereits im Vorfeld eine Büro Dame am Telefon, die einem deutlich das Interesse des Unternehmens in einer eisigen Art offeriert,  so das man unmissverständlich an den Film Titanic erinnert wird.

Wenn ich oft Zeit investiere, um Menschen über Watertrack zu informieren, dann sind 2 Fragen an erster Stelle – „Wo ist der Haken“? und „Womit verdienen Sie Ihr Geld“? Das beschreibt eigentlich schon den gesamten Umfang einer Tragödie im Wassersport 😉

Ihr könnt mir glauben, Watertrack so aufzubauen war und ist kein Zuckerschlecken und nur der Lust am Wasser ist es zu verdanken, das wir es durchziehen.

Vielleicht sollte ich aufgrund dessen die Fragen zukünftig anders formulieren.. Echtes „GRATIS“ ist selten geworden in unserer Welt und zugegeben, wir lernen jeden Tag im Alltag, das Dinge falsch laufen und der Betrug schon oft in der eigenen Familie seinen Ursprung hat – Aber Watertrack ist nicht gebaut worden, um solche Probleme zu lösen ;-).

Wir arbeiten derzeit an einem völlig differenzierten Weg, um Watertrack den Skippern zu öffnen, oder besser gesagt zu eröffnen. Und wenn alles gut machbar ist, werden wir zur Boot & Fun (Ja – Ihr findet uns am Jahresende wieder auf der Messe!) einige neue Ideen zu Watertrack veröffentlichen.

Unabhängig von dieser Tatsache wird Watertrack aber weiter entwickelt. Im kommenden Monat testen wir mit einigen Unternehmen die Watertrack Version für Miet-/Charterboote, sowie Hausboote.

Auch gibt es die Ankündigung zu neuen Modulen, wie dem echten Routenplaner auf dem Wasser – der die Strecke intelligent begleitet und auch zusätzliche Informationen zur Verfügung stellt.

Eine Reisesystem, was es bisher auf dem Wasser nicht gegeben hat in dieser Form – wird schon bald die Normalität sein, mit der Watertrack euch Skippern hilft – den Kurs zu halten 😉

In der Planung und auch schon in Arbeit sind Module wie – Track Aufzeichnung, Verschieben der Daten auf SD Karte, Schleusenmanager Pro, Info Manager Pro, Routenplaner plus, Meldesystem für Skipper – um nur einige zu nennen.

In der aktuellen Version 1.2 sind die Änderungen neben Fehlerbehebung in der Karte und den Zeichen jene, das man wählen kann zwischen Head Up Display (Nord Ausrichtung) oder der bisherigen Anzeige.

Zusätzlich einen abschaltbaren (Alarmfenster) Brückenalarm. Auch werden weitere störende unbekannte Objekte entfernt und die Zugehörigkeit von Objekten in parallel fließenden Gewässern verbessert. Ab Version 1.3 oder 1.4 wird dann der erste Prototyp des Ufer Systems enthalten sein für Skipper die Lust haben – mitzumachen.

Wenn alles klappt, gibt es die Version 1.2 in der kommenden Woche!
Auch für die IOS User sei gesagt, dass nach der Version 1.2 und der Charter Version dann die IOS App komplett wie Android auf „Offline“ umgestellt wird. Wir denken, dass die IOS Version auch noch innerhalb der Saison erscheinen wird. Die wesentlichen Funktionen sind bereits angepasst worden.

Im Kern der Sache werden wir auch bald darüber nachdenken müssen, das Watertrack weitere Mitstreiter benötigt. Wir werden also wachsen und ich hoffe, dass wir alles richtig machen, damit Ihr weiterhin am Telefon eure Infos bekommt, wenn es mal schief läuft.

Ehrensache ist es, das wir aufmerksam bleiben – denn jeder von euch ist für uns wichtig. Es spielt für uns keine Rolle, ob Ihr eine 15 Meter Yacht fahrt oder ein Ruderboot – wichtig ist für uns, dass Ihr das Wasser genauso mögt, wie wir es tun 😉
 
In diesem Sinne
liebe Grüße Kasimir