Watertrack im Jahre 2017 – Willkommen zur Saison!

Watertrack im Jahre 2017 – Willkommen zur Saison!

Was machen wir in 2017 ?

 

In letzter Zeit erreichen uns immer mehr Fragen zu unserem Vorhaben für das Jahr 2017 und darüber hinaus.

Da die Saison nun bald anfängt, wollen wir mal unsere Karten ein wenig aufdecken! ?

Zuerst wird die Android Version in Bezug auf Optimierung unter Android 7 nochmals in die Mangel genommen. Nachdem die Gerätehersteller nun endlich mal Ihre Rollouts anfertigen, ist damit zu rechnen, dass es immer mehr Android 7 User in absehbarer Zeit geben wird.

Unsere bescheidene Meinung ist, dass die mal lieber Android 6 richtig zu Ende gebaut hätten, dann wäre die 7.0 überflüssig gewesen…anstatt die User wieder einmal zu einem Neukauf von Geräten zu bewegen. Aber so lange das mit dem Konsumenten klappt – warum sollte man das ändern…

Watertrack wird also nochmal optimiert für die Nutzung von Android 7

Die Routen wurden die letzten Tage speziell weiter an der Küste angepasst und so langsam kommen wir an eine gute prozentuale Abdeckung der Häfen heran. Das augenblickliche Problem besteht hier mehr in der Opensource Community OpenSeaMap – die wohl keine Kapazitäten hat, die gemeldeten Einträge nun auch mal freizuschalten.

Damit werden bei der Generierung der Karten zwar die Häfen in unseren AutoRouting Tabellen geführt, aber nicht durch das entsprechende Piktogramm seitens OpenSeaMap unterstützt. Wir werden daher hier nun in Kürze einen Ersatzlayer bei uns einbauen, der diese Problematik zukünftig beseitigt.

Die Pegel werden nochmals überarbeitet und es werden die Maßeinheiten korrigiert, die zwischen Höhenmeter über Null, cm und Meter wechseln und damit den Skipper verwirren, da an den entsprechenden Stellen die Warnmeldungen nicht stimmen. Das wird zur Saison dann im Update erledigt sein!

Die Bedienungsanleitung für alle Versionen wird derzeit überarbeitet und steht dann zukünftig online zur Verfügung. Geplant ist es auch die Anleitung nebst Legende in der App zu integrieren.

Unser (Backend) Online Routenplaner wird ebenfalls weiter ausgebaut und wird sich im Web selber wie auf der App ansteuern lassen. Das Backend bietet dabei so ziemlich alle Funktionen an, die auch in Watertrack enthalten sind. Alle Routen können in gpx/kml Format exportiert werden und auch eine spezielle Schnittstelle zur Watertrack App aufweisen.

Das Backend dient gleichzeitig als Meldesystem und Updatesystem für Meldungen über Geschwindigkeitsangaben, Daten zu Häfen und Schleusen. Es wird zukünftig auch möglich sein, das Watertrack Nutzer neue Häfen melden können oder Landmarken. Sofern diese überprüft wurden, werden Sie zukünftig übernommen.

Wir haben hier speziell das letzte Jahr daran gearbeitet, ein Aktualisierung System zu bauen und einen AutoRoute Editor, mit dem man rein theoretisch die gesamte Welt innerhalb der Betonnung anlegen könnte.

Aktualisierung ist das „A“ und „O“ in einer Software und unser Fokus liegt darin, dass wir den Skipper selber einbinden und Ihr oder Ihm die Möglichkeit geben, Daten aktuell zu halten.

Es wird im ersten Update zur Saison auch einige neue Features geben, die wir derzeit abarbeiten. Ihr dürft gespannt sein. Die lang ersehnte Tankanzeige wird dann auch dabei sein 😉

Neue „TOLLE“ Funktionen wird es auch über das gesamte Jahr geben und ein weiteres Kartenupdate. Es wird einen Feldversuch geben, bei dem wir Holland & Polen in die bestehende Karte integrieren werden. Allerdings kommen wir dann über die magischen 2 GByte Daten!

Bei dieser Lösung muss zuerst geprüft werden, ob die Android Geräte das noch schlucken können!?

Denn die Karte wäre dann knapp 2.x Gbyte groß – hätte aber den Vorteil, das alles in einem Guss ist und ein Wechsel der Karten unnötig wird. Der nächste Kartenfix beinhaltet aber auf jeden Fall das kleine Stück bei Stettin, damit die paar Kilometer von Polen komplett in der Routenführung inkludiert sind!

Die Arbeiten am ersten Backend im Public Bereich werden in etwa 2-3 Monate (gegen Juni/July 2017) in Anspruch nehmen (Wie immer ohne Gewähr auf die Zeit!), da wir alle Daten so konvertieren, das wir insgesamt global nur ein Update für alle Daten machen müssen.

Der größte Vorteil liegt aber darin begründet, dass wir beim Backend unser UIS (Ufer Information System) einbringen und pflegen können als auch unsere Pilotprojekte abarbeiten können (UIS / Audioguide) – Für die Zukunft beschäftigen wir uns auch mit Systemen wie Alexa, Google und Cortana, die an Bord per Sprachbefehl Auskunft über die Sehenswürdigkeiten geben können.

Wir denken, dass hier das Interesse im Laufe der Zeit immer größer werden wird. Natürlich freuen wir uns über mögliche Mitstreiter für diese Visionen. Wir wollen auch nochmal betonen, dass wir in erster Linie eine Deutsche Lösung für die Binnengewässer und die Küste im Visier haben. Mehrsprachig und mit dem Fokus, das auch Gäste von außerhalb  die Software Watertrack gerne nutzen!

Es macht aus unserer Sicht sehr wenig Sinn, sich einem Rennen mit allen möglichen Mitbewerbern hinzugeben, da hier die Qualität nur schlechter werden kann. Eine Abdeckung sämtlicher Länder ist damit sinnlos und nach wie vor aufgrund von Manpower und finanziellen Mitteln nicht möglich!

Auch ist unser Fokus in unserem Heimatland gesetzt, das mehr als genug Optionen und Ziele bietet und noch lange nicht gut genug im Tourismus Segment abgedeckt ist. Es gibt hier tatsächlich noch viel mehr schöne Ziele, (als nur die Müritz oder Mecklenburgische Seenplatte) und so viel Sehenswürdigkeiten und Möglichkeiten, das wir zigmal wiedergeboren werden müssten, um das mit unserer derzeitigen Kapazität abzudecken.

Deshalb sagen wir mal ausdrücklich an, dass wir an diesem Rennen nicht teilnehmen möchten und auch gar nicht könnten. Auch ein Gebiet erneut anzubinden – welches bereits hervorragend kartographiert ist – halten wir im Kern der Sache für recht sinnlos und für Zeitverschwendung.

Bestes Beispiel Holland – Der ANWB (Holländische ADAC) hat hier eine perfekte Umsetzung erarbeitet und bietet die Daten permanent aktualisiert an – und das für gesamt Holland und nicht nur für zahlende Werbekunden. Auch haben die Holländer verstanden, Hand in Hand zu arbeiten, damit der höchstmögliche Nutzen für Touristen entsteht. Die Holländer stehen für ein hervorragendes Management im Wassersport Sektor. Für uns wäre es daher interessanter lieber nach Möglichkeiten zu suchen, mit Firmen wie dem ANWB Synergien zu schaffen, damit man diesen Bereich aussparen kann. Ob das geht, wird die Zukunft zeigen.

Von dieser Qualität ist Deutschland sehr weit entfernt. Während man hierzulande noch überlegt, ob man aus Kostengründen ganze Wassersportbereiche zerstört oder dem Zerfall überlässt, gibt es in anderen Ländern gute Beispiele, wie man das besser macht. In Deutschland wird zu viel gequatscht und leider besitzen viele Entscheider nicht mal die Affinität zum Wassersport.

Es ist schon bezeichnend, das lokale Gewässer nichts oder wenig bedeuten und wertlos werden, weil man nicht genug Ertrag herausholen kann. Die Devise ist leider „wenig investieren“ oder wenn man selber nicht investieren kann, zumindest anderen „den Zugang zu erschweren“ oder gar unmöglich machen.

Ich war bei vielen Versammlungen anwesend und habe viele Menschen kennen gelernt und immer wieder festgestellt, dass ein jeder gern Geld im Voraus verdienen möchte, um dann eventuell eine Gegenleistung zu erbringen, die meist auch nur mehr Wortgewaltig ist, als das dann auch Taten folgen.

Und aus dieser Gewohnheit heraus beschwert sich dann aber fast jeder Anlieger darüber, dass man die Menschen nicht dazu bewegen kann, Ihre Boote zum Konsumieren zu verlassen. Eigentlich eine selbstangerichtete Tragödie mit offenem Ausgang. Dies ist aber auch teilweise mitverschuldet von den Anliegern, die selber eher die Erwartungshaltung pflegen, dass der Kostenfaktor der Pflege und Wartung von Gewässern ausschließlich bei uns Steuerzahlern liegen sollte. Eine Risikobereitschaft ist hier bei beiden Seiten nicht wirklich vorhanden.

Aber so ist es nun mal, wer am Wasser Geld verdienen will, muss auch bereit sein – Risiken einzugehen. Und hier gibt es viele, die dazu bereit wären, aber eben oft auch nur an etliche Institutionen bezahlen, ohne einen sittlichen Nährwert zurück zu erhalten. So setzt sich am Ufer fort, was am Wasser fehlt – denn man verliert dabei den wichtigsten Faktor überhaupt auf dem Wasser – den Wassersportler selber im Gesamtbild.

Wir wollen mit Watertrack genau dieser Entwicklung entgegenwirken und unsere Reviere in Deutschland besser anbieten und vielleicht mit etwas mehr Hilfe ein Standardprodukt für den deutschen Wassersport erschaffen. So zumindest war und ist einmal die Vision von uns Watertrackern.

Es ist und bleibt schwer, diesen Zielen treu zu bleiben…

Dennoch möchten wir es nicht versäumen, uns für die Unterstützung von euch vielen Skippern zu bedanken und euch eine tolle Saison 2017 zu wünschen!

Euer Kasi

 

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